Bistum Münster (cpm). Am vorletzten Sonntag im September feiern die katholischen Kirchengemeinden im Bistum Münster traditionell den Caritas-Sonntag. Mit der Kollekte unterstützen die Gemeinden soziale Hilfen für benachteiligte Menschen vor Ort. In diesem Jahr steht die Sammlung unter dem Motto der bundesweiten Jahreskampagne "Zusammen geht was. Caritas verbindet Generationen". Sie setzt ein Zeichen gegen gesellschaftliche Spaltung und für ein solidarisches Miteinander von Jung und Alt.
"Zukunft entsteht dort, wo Generationen Verantwortung füreinander übernehmen", sagt Diözesancaritasdirektor Dominique Hopfenzitz. Die Caritas appelliere nicht nur an gesellschaftliche Solidarität, sondern setze sich täglich dafür ein. Generationenübergreifender Zusammenhalt bedeute, die Erfahrungen Älterer mit den Ideen und Perspektiven Jüngerer zusammenzubringen. "So wachsen Verständnis, Solidarität und faire Chancen für alle."
"Wir müssen junge Menschen stärker unterstützen und ihnen echte Beteiligungsmöglichkeiten eröffnen", unterstreicht der Diözesancaritasdirektor. Eine Kultur der Teilhabe und Solidarität stärke sie und fördere ihre Resilienz in der analogen wie in der digitalen Welt. Zuversicht entstehe, wenn Menschen erleben, dass sie etwas bewirken können, Unterstützung erfahren und ihre Zukunft mitgestalten dürfen. Hopfenzitz betont: "Hoffnung ist kein Schönreden der Wirklichkeit, sondern die Erfahrung, dass Veränderung möglich bleibt."
Mithilfe der Kollekte am Caritas-Sonntag können die Gemeinden diese Hoffnung weitergeben und die soziale Arbeit der Caritas unterstützen. "So können Menschen in schwierigen Lebenslagen schnell und unbürokratisch Hilfe erhalten. Gleichzeitig stärken wir das Miteinander vor Ort und fördern den gesellschaftlichen Zusammenhalt", erklärt Hopfenzitz.
Spenden sind neben der Kollekte im Gottesdienst auch möglich unter: www.caritas-bistum-muenster.de/spenden.
048-2026 (ck) 17. September 2026
