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Borken, 18. September 2018  

Über Fußball in die Vereine

12. Kleinfeld-Fußball-WM in Borken - Das größte etablierte integrative Sportevent war wieder ein Erfolg!

Als "echte Erfolgsgeschichte" hat Marijan Renic vom Caritasverband Borken die zum zwölften Mal in der Kreisstadt stattfindende Kleinfeld-Fußball-WM bezeichnet. Das Turnier ist erstmals im Herbst 2005 durchgeführt worden und hat sich mittlerweile als größtes, integratives Sportevent in der Kreisstadt etabliert. Dieser Meinung waren auch die Gäste: Norbert Niessing (Stadt Borken), Dr. Gerd Eckstein (Kreis Borken), Matthias Brinkmann (Caritasverband Borken) und Herbert Finke (Stadtsportverband Borken). Organisatoren waren der Caritasverband sowie der Stadtsportverband Borken. In diesem Jahr wurde die Veranstaltung auch durch den Kreissportbund Borken unterstützt.

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Und so kämpften am Samstag, den 15. September, in der Borkener NetGO-Arena zehn Mannschaften mit rund 100 Spielern aus 40 Ländern um den Turniersieg. Das Motto des Turniers lautete "Vielfalt verbindet". Dies passt auch zur Philosophie des Stadtsportverbandes Borken, der seit langem Sport- und Bewegungsangebote für geflüchtete Menschen in der Kreisstadt fördert. Fußball gehört zu den beliebten Sportarten in dieser Zielgruppe. So möchte die Borkener Veranstaltergemeinschaft die neu ankommenden Flüchtlinge in ihrer neuen Heimat willkommen heißen. Die Kleinfeld-Fußball-WM bietet ihnen die Möglichkeit, Sport zu treiben und gemeinsam ins Gespräch zu kommen. Waldemar Zaleski vom Kreissportbund Borken betont: "Das Turnier hat sich über die Jahre hinweg als sehr erfolgreich etabliert. Viele Teilnehmer aus den Anfangsjahren haben inzwischen den Weg in unsere Vereine als Spieler oder sogar Trainer gefunden - das freut uns natürlich besonders."

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Gegen 16.00 Uhr war es am Samstag soweit: Nach einem sportlich hart umkämpften 1:1 zwischen "Theresienstraße Rhede" und "Refugees Borken" kam es im Finale zu einem packenden 9-Meter-Schießen. Letztlich hatten die Spieler der "Theresienstraße Rhede" die besseren Nerven und setzten sich gegen die Borkener knapp durch, die nicht minder den Turniersieg vor Augen hatten. Der dritte Platz ging in diesem Jahr an die Mannschaft "WG Ahaus". Der Fairness-Pokal wurde von der aus vier Turnierschiedsrichtern (Rainer Blanke/ Westfalia Gemen, Denis Briski/ SG Borken, Peter Göckener/ Westfalia Gemen und Rolf Rötzheim/ FC Marbeck) bestehende Jury an "Wir sind Boateng" aus Ahaus verliehen.

"Auch nach 13 Jahren sehe ich in diesem Turnier noch sehr viel Potential. Diese Veranstaltung zeugt von einer sehr guten und nachhaltigen Integrationsarbeit und ist für uns ein unverzichtbarer Beitrag zur Breitensportförderung, den der Stadtsportverband gerne einbringt", sagt Herbert Finke, 2. Vorsitzender des Stadtsportverbandes Borken.

Autor: Waldemar Zaleski, Kreissportbund Borken
Fotos: Carsten F. Bacher, Borken-Live

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